Donnerstag, 24 April 2014 17:48

Dr. Frank Möbius, BMW AG

geschrieben von

1. Welchen Fokus/Schwerpunkt haben Sie im Bereich chemische Energiespeicher?

Entwicklung von automotive-tauglichen Hochvoltspeichern mit Fokus auf Sicherheit, Lebensdauer, elektrischer Reichweite, Leistung, Kosten sowie Gewicht und Volumen.

2. Welche Lösung(en) bietet Ihre Organisation in diesem Bereich an bzw. welche sucht sie?

BMW entwickelt und produziert Hochvoltspeicher für BEV-, HEV- und PHEV-Fahrzeuge nach den o. g. Kriterien im Haus und ist diesbezüglich in allen Disziplinen sehr gut aufgestellt.

3. Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für chemische Energiespeicher in den nächsten 5 Jahren?

drastische Reduzierung der Herstellkosten, Vergrößerung der elektrischen Reichweite (also des Energieinhalts des Speichers) und eine weitere Verbesserung des Nachladens unter allen Randbedingungen.

4. Was macht Deutschland im Bereich chemische Energiespeicher richtig?

Die Automobilhersteller und viele ihrer Zulieferer sind gut für den elektrifizierten Antrieb der Zukunft aufgestellt, es gibt gute Vernetzungen zwischen Industrie und Hochschulen sowie einige hochwertige Förderprogramme.

5. Was könnte man besser machen?

Mehr Investition in eine kundenorientierte Lade-Infrastruktur, insbesondere Unterstützung durch die Politik.

6. Der Batteriestammtisch ....

ist eine gute Veranstaltung zur Vernetzung aller Interessensgruppen zur Entwicklung und Industrialisierung von Batterien und deren Anwendungsfelder.

Dr. Frank Möbius, BMW AG
April 2014

Netzwerk chem. EnergiespeicherDiesmal stand die Produktion von Batterien bei dem beliebten und erfolgreichen Branchentreff im Fokus.

Angesichts der großen Bandbreite des Themas ließen sich die Initiatoren einiges einfallen, um viele Aspekte abzudecken. Dank dem Sponsoring der Firma M. Braun Leiblich bestens versorgt, präsentierte sich den Teilnehmern ein facettenreiches Programm.

Donnerstag, 10 April 2014 15:09

Start-ups für den 3. Batteriestammtisch stehen fest

geschrieben von

Netzwerk chem. EnergiespeicherDie Suche nach Ideen, Innovatoren und Startups aus dem bereich lektrochemische Energiespeicherung und Batterien ist abgeschlossen.

Dienstag, 08 April 2014 17:46

Jakob Kurfer iwb TU München

geschrieben von

1. Welchen Fokus/Schwerpunkt haben Sie im Bereich chemische Energiespeicher?


Wir fokussieren am iwb die Produktion, genauer gesagt die automatisierte Produktionstechnik, von Lithium-Ionen-Zellen. Dabei bilden wir die gesamte Prozesskette, vom Beschichten bis zur elektrischen Inbetriebnahme der Zellen ab. Darüber hinaus auch die Themen Fügetechnik und Handhabungstechnik sowie die Gestaltung von roboterbasierten Montagezellen für den Aufbau von Batteriesystemen relevant.

2. Welche Lösung(en) bietet Ihre Organisation in diesem Bereich an bzw. welche sucht sie?

Wir erarbeiten methodisch Wissen über die Batterieproduktion und transferieren dieses in die Industrie. Dabei suchen wir nach interessierten Partnern zur Umsetzung sowie nach Experten zum Gedankenaustausch.

3. Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für chemische Energiespeicher in den nächsten 5 Jahren?

Deutliche Steigerung der Energiedichte bzw. Kapazität auf Batteriesystemebene; Durchdringung der komplexen Zusammenhänge im Bereich der Zellproduktion (Abhängigkeit der Qualität von Prozessbedingungen);
Darüber hinaus ist es eine große Herausforderung, einen stabilen Markt für Speicher zu etablieren.

4. Was macht Deutschland im Bereich chemische Energiespeicher richtig?

Intensive Forschungsanstrengungen helfen dabei, die Lücke zu den Vorreitern vor allem in Asien zu schließen.

5. Was könnte man besser machen?

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6. Der Batteriestammtisch ....

... ist eine gelungene Veranstaltung mit einem überraschend hochkarätigen Publikum, das einen intensiven Austausch zwischen Experten verschiedener Fachrichtungen fördert. Der Stammtischcharakter bietet eine lockere Gesprächsatmosphäre und ist eine Herausforderung für jeden Redner.

Jakob Kurfer

batterie

English information about the advanced material day of the battery intensive seminar seminar in Munich (singel booking possible)

IceSeminar invites you to this special day seminar with the international renowned expertProf. Doron Aurbach. International participants are welcome - the seminar language is English.

08. July 2014 in Munich.

For information in German click here

Batterieproduktion in Deutschland Europa Perspektiven aus der Wertschoepfungskette 3. BatteriestammtischDie Fraunhofer-Projektgruppe „Elektrochemische Speicher München-Garching", der Lehrstuhl für Elektrische Energiespeichertechnik der TU München und Iceventure laden herzlich zum 3. Batteriestammtisch München am Donnerstag, den 10.04.2014 ein. Die Veranstaltung beginnt um 19:00 in den Räumlichkeiten des brunnwart.

Logo AITDas Mobility Department des Austrian Institute of Technology lädt herzlich zur Podiumsdiskussion ein:
»EMOBILITY - WER LÖST DAS BATTRIEPROBLEM?« 

Chemische Energiespeicher sind nicht erst seit der Energiewende ein spannendes Zukunftsthema. Denn Batterien sind die Schlüsselkomponente in E-Autos. Die Anforderungen an Zuverlässigkeit, Speicherkapazität und nicht zuletzt den Preis sind hoch, um die Kundenakzeptanz am Markt zu erreichen.

Doch wo sind wir heute wirklich, abseits politischer Vorstellungen? Was ist der Stand der Technik? Welches Szenario ist bis 2030 zu erwarten? Wo gibt es vielversprechende Ansätze, wie weit ist die österreichische und internationale Forschung? Und wird daraus ein gewinnträchtiges Geschäftsfeld?

Um diese Fragen zu diskutieren, möchten wir Sie herzlich zur unserem Podium einladen.

 

Außerdem möchten wir Sie bei dieser Gelegenheit auf das Wiener Batterie, Akku und Brennstoffzellenseminar mit Herrn De-Leon am 06. und 07. März 2014 am AIT hinweisen. Alle Informationen
finden Sie hier: www.iceseminars.eu/batterieseminar-wien-AIT-2013.html