Ice Seminar Team

Ice Seminar Team

Seminare 2016 Innovation Batterien Eurokrise Software as a Service Iceseminars

Iceseminars, das Beratungs- und Wissenstool des Beratungsunternehmen Iceventure, präsentiert das Programm für 2019. Seminare aus den Bereichen Enterprise Blockchain, Software as a Service, Strategie für Unternehmen in Zeiten der Eurokrise, digitalem Wandel und Energiewende sowie Seminare zu Innovationsfindung werden angeboten. Workshops und verschiedene innovative Veranstaltungen runden das Angebot ab.

Das Seminarjahresprogramm für 2019 – Blockchain, SaaS, Eurokrise, Innovationsgenerierung und Strategie

Das Programm und die inhaltliche Auswahl entsprechen der Zielsetzung,

Enterprise Blockchain Seminar 02Im April 2019 bietet Iceseminars ein neues Halbtags-Seminar zur Technologie Enterprise Blockchain mit dem Titel „die Enterprise Blockchain – ein realistischer Blick auf Technik, Kosten und Nutzen“ an. Das halbtägige Seminar findet am 05.04.2019 statt. Die Übersicht ist hier (www.iceseminars.eu/seminare/entscheider-fach-und-fuehrungskraefte/enterprise-blockchain-seminar-alles-relevante-fuer-entscheider.html) verlinkt.


Die Enterprise Blockchain – ein aktuelles Thema im Wandel durch Digitalisierung

Das Thema Enterprise Blockchain erfährt im Moment große Aufmerksamkeit. Ihr wird im öffentlichen Diskurs viel zugetraut. Vor zehn Jahren wurde mit dem Bitcoin-Netzwerk der Grundstein der Blockchain-Technologie gelegt. Eine dezentrale Datenbank ermöglicht in der Theorie eine Reihe von kommerziellen Anwendungen. So erhofft man sich Einsparungen im Abwickeln von Transaktionen, was Unternehmen zugutekommen könnte. Dazu kommt die Funktionalität von sogenannten "Smart Contracts", die Businessprozesse vereinfachen und optimieren sollen. Der Anwendungsfokus der Enterprise Blockchain liegt zum Beispiel bei Industrien wie Supply Chain Management, Finanzabwicklungen im Enterprise-Bereich, Internet of Things, und Elektrofahrzeug-Ladeinfrastruktur.

Eine Technologie mit großem Interesse und vielen Unbekannten

So interessieren sich viele Firmen für einen sogenannten Proof of Concept oder führen ihn durch. Dennoch ist die Zahl der erfolgreichen Projekte sehr gering. Das liegt daran, dass die technologischen Möglichkeiten, die damit verbundenen Kosten und der mögliche Wertgewinn der Blockchain-Technologie im Enterprise-Bereich noch nicht vollständig erfasst sind, wie viele Nachfragen nach Informationen zu dem Thema bestätigen.
Die Enterprise Blockchain ist noch im Entwicklungsstadion. Entsprechend kommen durchgehend neue Ansätze und Funktionen hinzu. Zugleich wirft sie viele Fragen zur Anwendung, Wirtschaftlichkeit und Umsetzung auf, denen generell weniger Aufmerksamkeit geschenkt werden. Gerade diese Fragen sind aber besonders für Entscheidungsträger im technischen und strategischen Bereich wichtig.

Ein fundierter und realistischer Blick auf das Enterprise Blockchain Thema

Aus diesem Grund bietet Iceseminars am 05.04.2019 ein Seminar zum Thema Enterprise Blockchain mit dem Ziel „alles Relevante über die Technologie und für die Unternehmensstrategie" zu vermitteln.

1. Welchen Fokus/Schwerpunkt haben Sie im Bereich chemische Energiespeicher?

Die Energiespeichersysteme der BMZ Group basieren auf der Lithium-Ionen Technologie, die in den unterschiedlichsten Anwendungen zum Einsatz kommt. Beispiele hierfür sind E-Fahrzeuge, Power- und Gartentools, Heimspeicher, Medizingeräte, etc.
Sven Bauer
2. Welche Lösung(en) bietet Ihre Organisation in diesem Bereich an bzw. welche sucht sie?

Die BMZ Group produziert Lithium-Ionen Batterie-Systeme, die auch customized auf die Anforderungen der Kunden entwickelt werden. BMZ begleitet ihre Kunden von der Produktidee über die Produktentwicklung bis hin zur Prototypenerstellung, Zertifizierung und letztendlich Marktreife mit Serienproduktion. BMZ ist stets an neuen Innovationen interessiert, die für eine Reduzierung von CO² Emissionen sorgen und die Welt ein wenig grüner gestalten.

3. Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für chemische Energiespeicher in den nächsten 5 Jahren?

Die größte Herausforderung sehen wir zum einen in der Leistungssteigerung bestehender Technologien, die auch in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert werden konnte. So hat beispielsweise die Reichweite eines Elektrofahrzeugs im Vergleich zu wenigen Jahren zuvor deutlich zugenommen. Zum anderen wird in den nächsten Jahren die Verfügbarkeit von Lithium-Ionen Zellen eine große Rolle spielen, da hier eine Oligopol-Stellung auf dem Markt herrscht. Wenige asiatische Produzenten dominieren den Markt und bestimmen die Preise. Daher haben wir uns den Aufbau einer deutschen Zellproduktion über das Konsortium TerraE zum Ziel gesetzt, die 2020 im ersten Schritt Batteriezellen mit einem Gesamtvolumen von 4 GWh auf eigenen Linien produzieren wird. Der Output wird in den Folgejahren dann verdoppelt.

4. Was macht Deutschland im Bereich chemische Energiespeicher richtig?

Deutschland ist bekannt für innovative Ingenieursarbeit, was ich als eindeutige Stärke für unser Land sehe. Wir sind Vorreiter in Bezug auf innovative Lösungen, dies gilt selbstverständlich auch für das Speichersegment.

5. Was könnte man besser machen?

Deutschland dürfte noch etwas mutiger vorangehen und auch ein mögliches Scheitern nicht als Hindernis, sondern Lerneffekt sehen. Wir müssen anfangen, neue Wege zu gehen, Innovationen zu treiben und schneller werden. Dies ist in Bezug auf eine deutsche Zellfertigung schön zu beobachten. Große deutsche Konzerne, die das Kapital, Netzwerk und Know-how für den Aufbau einer Zellfertigung hätten, zögern bzw. lehnen ab, da es ein gewisses Risiko mit sich bringt. Dabei wäre dieser Schritt enorm wichtig für unsere Wirtschaft, da zahlreiche noch von Deutschland dominierte Industriezweige an der Batterietechnologie hängen und somit abhängig von asiatischen Herstellern sind.

6. Der Batteriestammtisch

…ist die ideale Plattform, um sich mit Experten aus Industrie, Forschung und Entwicklung auszutauschen, Meinungen aus unterschiedlichen Kreisen einzuholen und in gemütlicher Atmosphäre das Netzwerk auszubauen.

Sven Bauer
Januar 2019

Die Fraunhofer-Allianz Batterien, der Lehrstuhl für Elektrische Energiespeichertechnik der TU München und Iceventure sagen Danke an alle Teilnehmer des 16. Batteriestammtisches München am 10.01.2019 ein

                                                  Das Thema war:

16. Batteriestammtisch

Am 16. Termin haben die Initiatoren das Thema

"Status: Batterieproduktion in Deutschland"

in Form eines Kamingesprächs und einer Diskussion in den Vordergrund gestellt.

Die Fragen die unter anderem dabei angesprochen wurden, waren:

Die Erfolge deutscher Initiativen, der Zugang zu Schlüsseltechnologien, Chancen, Risiken und Kosten. Aber auch das Angebot an Produktionstechnologie in Deutschland sowie mögliche Wettbewerbsvorteile durch Digitalisierung oder Chancen durch Forschung. Ist der Einstieg in Festkörperzellen (wie z. B. von VW in den Raum gestellt) ein besserer Ansatz? 

Als Gesprächspartner des Abends freuten wir uns 

Sven Bauer, Geschäftsführer der TerraE Holding GmbH und der BMZ Batterien-Montage-Zentrum GmbH, 

begrüßen zu dürfen.

Folien des Vortrags von Sven Bauer - Batterieproduktion & TerraE
Video zurm Vortrag Batterieproduktion bei BMZ

 
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Der 16. Batteriestammtisch am 10.1.2019 in München stellt wieder das Thema „Batterieproduktion in Deutschland“ in den Vordergrund.  Den Initiatoren ist es ein Anliegen aktuelle Marktentwicklungen, die unter dem Stichwort Gigafactory bekannt sind, nachzuzeichnen.  Das Thema wird in Form eines Vortrags, eines Kamingesprächs und einem Fragenteil mit Diskussion behandelt. Kurze weitere Beiträge runden die Diskussion ab. 

Die Fragen, die unter anderem dabei angesprochen werden sollen, sind: 

Die Erfolge und Aussichten deutscher Initiativen wie TerraE?  
Die Bedeutung des Zugangs zur Schlüsseltechnologien?  
Chancen, Risiken und Kosten?  
Aber auch das Angebot an Produktionstechnologie in Deutschland sowie mögliche Wettbewerbsvorteile durch Digitalisierung oder Chancen durch Forschung. Ein Beispiel dafür wäre z.B. der direkte Einstieg in Festkörperzellen, wie z. B. von VW in den Raum gestellt, als ein besserer Ansatz gegenüber dem Einstieg in Lithium-Ion Produktion?

Enterprise Blockchain SeminarDas Seminar informiert in kompakter Form darüber, was eine Enterprise-Blockchain eigentlich ist und welche Chancen und Risiken für Geschäftsmodelle und IT-Infrastruktur damit verbunden sind. Es wird detailliert auf den Stand der Blockchain-Technik heute eingegangen und welche Ergebnisse sich daraus für die Enterprise IT und aktive/geplante Blockchainprojekte ergeben.

Die Teilnehmer erkennen anhand der Erläuterung wirtschaftlicher Makrotrends und der Analyse der Technologie, welche Fragestellungen zu überprüfen sind, welche Veränderungen auf das eigene Unternehmen zukommen und welche Handlungsoptionen sich für das eigene Geschäft daraus ergeben.

Angesprochen sind Führungskräfte im Entscheidungsbereich Gesamt- und Geschäftsstrategie, aber auch Technologie, Innovation, und IT, die Verantwortung für die Fortentwicklung Ihres Unternehmens in strategischer und operativer Hinsicht tragen.

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Dienstag, 14 August 2018 06:20

Michael Baumann, TWAICE Technologies Gmbh

1. Welchen Fokus/Schwerpunkt haben Sie im Bereich chemische Energiespeicher?

Ich befasse mich mit onboard- und cloud-basierter Batterieanalytiksoftware in Form von digitalen Zwillingen. Dies umfasst sowohl die elektrisch-thermische Modellierung von Batteriesystemen als auch deren Alterungsverhalten und Parameterbestimmung.

2. Welche Lösung(en) bietet Ihre Organisation in diesem Bereich an bzw. welche sucht sie?

Die TWAICE Technologies GmbH entwickelt Onboard und Cloud-Software, um den Zustand und die Belastung von Lithium-Ionen Batteriesystemen im Feld detailliert zu erfassen und darauf aufbauend eine Lebensdauerprädiktion und -Optimierung durchzuführen. Der potentielle Kundennutzen erstreckt sich dabei entlang des gesamten Batterielebenszyklus, von der Entwicklung und Produktion über die Nutzung bis hin zum Aftermarket. Ja nach Kundenanforderungen können beide Software-Stacks in proprietären oder kundeneigenen Telematikmodulen bzw. Cloud-Plattformen umgesetzt werden.

3. Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für chemische Energiespeicher in den nächsten 5 Jahren?

Eines der bestimmenden Themen wird mit Sicherheit der Umgang bzw. nach Möglichkeit die Verringerung von Seltenerden und anderen wertvollen Ressourcen in Lithium-Ionen-Zellen der nächsten Generation sein. Steigende Preise durch Ressourcenverknappung und strategischen Abhängigkeiten werden dieses Thema unumgänglich machen. Damit einher geht die Verbesserung von Recyclingprozessen, um wichtige Rohstoffe zurück zu gewinnen.

4. Was macht Deutschland im Bereich chemische Energiespeicher richtig?

In den letzten Jahren wurde die Forschungslandschaft sehr gut ausgebaut, was zu einem nachhaltigen Wissensvorsprung führen kann. Auch in der Industrie wurden viele Ressourcen in die Batteriesystemtechnik gesteckt, mit entsprechend positiven Outcome. Leider wurde bzw. wird das Thema einer eigenen Zellproduktion immer noch sehr stiefmütterlich behandelt. Auf lange Sicht kann dadurch ein entscheidender Anteil der Wertschöpfungskette verloren gehen und es können kritische Abhängigkeiten entstehen.

5. Was könnte man besser machen?

Das Thema Elektromobilität und erneuerbare Energien und deren Zwischenspeicherung mit chemischen Energiespeichern muss noch ganzheitlicher gedacht werden. Die Energiespeicher bspw. von Elektrofahrzeugen als größter Asset des Fahrzeugs werden momentan – sobald produziert und ausgeliefert – im Feld mehr oder weniger sich selbst überlassen. Ein immer noch unzureichendes Verständnis des Alterungsverhaltens sowie Fehler in der Systemauslegung können dann dazu führen, dass die Batterien in der Anwendung vorschnell altern und der Business-Case Elektrofahrzeug nicht aufgeht, von der ökologischen Sinnhaftigkeit ganz abgesehen. TWAICE adressiert genau dieses Problem mit dem Konzept des digitalen Zwillings, welches Anwendung entlang des gesamten Produktlebenszyklus findet, von der Produktion über die Nutzung bis hin zu einer Zweitnutzung und dem Recycling.

6. Der Batteriestammtisch

…schafft in angenehmer und lockerer Atmosphäre einen Brückenschlag und Austausch zwischen Industrie und Forschung, Technik und Wirtschaft und etablierten Firmen und Start-Ups und trägt damit erheblich zur Entwicklung des „Batteriestandorts“ München bei.

Dipl.-Ing. Michael Baumann
August 2018

1. Welchen Fokus/Schwerpunkt haben Sie im Bereich chemische Energiespeicher?

Ich untersuche die Zusammenhänge von Alterungsmechanismen mit der Volumenexpansion von Lithium-Ionen Zellen.

2. Welche Lösung(en) bietet Ihre Organisation in diesem Bereich an bzw. welche sucht sie?

Der Lehrstuhl für Elektrische Energiespeichertechnik untersucht Energiespeicher mit dem Ziel, das Zell-, Modul- und Systemdesign zu optimieren und Betriebsstrategien zu entwickeln.

3. Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für chemische Energiespeicher in den nächsten 5 Jahren?

Im Hinblick auf die erhofften Millionen Elektroautos: In der Rohstoffversorgung, in der Systemauslegung hinsichtlich Kosten, Lebensdauer und Sicherheit sowie im Recycling.

4. Was macht Deutschland im Bereich chemische Energiespeicher richtig?

Gemeinschaftliche Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen von Universitäten und Industrie.

5. Was könnte man besser machen?

Ich bin für langfristige, die neue Technologie unterstützenden Maßnahmen, wie den Bau von Ladesäulen oder die Deregulierung des Strommarktes. Das Geld für Elektroautokaufprämien könnte man ja benutzen, um Schlaglöcher auszubessern oder Blumen im Mittelstreifen zu pflanzen.

6. Der Batteriestammtisch

…ist eine schöne Gelegenheit, sich mit Leuten aus der Branche auszutauschen.

Dipl.-Ing. (Univ.) Franz Spingler
Juli 2018

Die Fraunhofer-Allianz Batterien, der Lehrstuhl für Elektrische Energiespeichertechnik der TU München und Iceventure sagen Danke an alle Teilnehmer des 15. Batteriestammtisch München am 14.06.2018.

                                   Die Nachberichterstattung und die Präsentationen werden in Kürze bereit gestellt.

                                                  Das Thema war:

Fokus Batterie Alterung und Lebenszyklus„Forschung mit Fokus auf Alterung & Schnellladen“

In diesem Stammtisch legten wir den Fokus auf Themen zum Lebenszyklus von Batterien.

 

 

Sprecher und Vortragsthemen waren:

Fabian Ebert, Fraunhofer
Thema: “Mechanische Alterung bei LIB" 

Michael Baumann, Geschäftsführer TWAICE
Thema: “Battery Lifecycle Management with the concept of digital twins" 
Vortrag zum Download

Franz Spingler, Technische Universität München
Thema: “Optimiertes Schnellladeverfahren auf Basis von Dickenmessungen" 
Der Vortrag kann als Teil dieser Studie gelesen werden. Die Folien können nicht zur Verfügung gestellt werden.

  

 
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Freitag, 15 Juni 2018 10:14

Fabian Ebert, Fraunhofer

1. Welchen Fokus/Schwerpunkt haben Sie im Bereich chemische Energiespeicher?

Ich untersuche in meiner Doktorarbeit die Wechselwirkung mechanischer Belastungen auf die Alterung bzw. Sicherheit von Lithium-Ionen-Zellen. Um ein ganzheitliches Verständnis der hierdurch ausgelösten Vorgänge zu erhalten, untersuche ich die Vorgänge auf mehreren Detailebenen. Begonnen auf der Materialebene (z.B. Veränderung elektrochemischer Eigenschaften durch Kompressionskräfte auf Separator/Elektroden), über Effekte bedingt durch den internen und externen Zellaufbau (z.B. Pouch vs. Hardcase oder Flachwickel vs. gestackte Elektroden) bis hin zu den Effekten durch den Einbau im Modul (z.B. Einflüsse durch die feste Verspannung der Zellen).

2. Welche Lösung(en) bietet Ihre Organisation in diesem Bereich an bzw. welche sucht sie?

Durch meine Kooperationspromotion zwischen dem Fraunhofer ISC und dem Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik FTM der TU München bin ich mit den Anforderungen/Herausforderung sowohl auf Elektrochemieebene, als auch der Fahrzeugtechnik vertraut. Zusätzlich kann ich auf ein umfangreiches Portfolio an Analysemethoden zurückgreifen und Interessenten je nach Fragestellung von Seite des Fraunhofer ISC, als auch mit Hilfe der Kollegen am Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik unterstützen.

3. Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für chemische Energiespeicher in den nächsten 5 Jahren?

Die größte Herausforderung dürfte die Überbrückung der Zeit bis zur Marktreife der Next-Gen Materialen sein. Bis dorthin müssen die Optimierungsmöglichkeiten der bestehenden Systeme ausgereizt werden. Wie schnell so eine Optimierung über das Ziel herausschießen kann, hat der milliardenschwere Fall des Samsung Handys Galaxy Note gezeigt. Da dies auf mechanische Einflüsse zurückzuführen ist, sehe ich insbesondere hier noch wesentlichen Forschungsbedarf, im Speziellen was die Kopplung mechanischer Einflüsse mit den gängigen Parametern wie Temperatur und Strombelastung angeht.

4. Was macht Deutschland im Bereich chemische Energiespeicher richtig?

Die Forschungsbemühungen auf dem Feld der Batterietechnik in Deutschland sind in den letzten Jahren beständig gestiegen und werden auch von Seite der Politik tatkräftig mit Fördergeldern unterstützt.

5. Was könnte man besser machen?

Als multidisziplinäres und multiskaliges Forschungsfeld würde ich mir eine stärkere Clusterung auch unter verstärkter Einbeziehung der OEMs wünschen. Der Blick nach Asien zeigt die Vorteile solcher dedizierter Forschungszentren, die die Forschungskette von Materialentwicklung über Fertigung und Alterung bis hin zum Recycling der Batterien räumlich konzentriert und mit hohem Personaleinsatz abbilden.

6. Der Batteriestammtisch

…ist für mich eine sehr gelungene Mischung aus fachlichen Vorträgen und Networkingmöglichkeiten in lockerer Atmosphäre.

Dipl.-Phys. Fabian Ebert
Juni 2018