Ice Seminar Team

Ice Seminar Team

1. Welchen Fokus/Schwerpunkt haben Sie im Bereich chemische Energiespeicher?

Im Bereich der Energiespeicherung setzen wir vor allem auf die sogenannte Sektorenkopplung, d.h. die Verbindung des Stromsektors mit Industrie und Mobilität. Wasserstoff als Energieträger eignet sich hierzu hervorragend. So kann mittels erneuerbaren Energien und Elektrolyse Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt und anschließend verteilt werden. Wir liefern eine im Vergleich günstige, sichere und einfache Technologie, um den Elektrizitätssektor mit dem Industrie- und Mobilitätssektor zu verbinden, beziehungsweise den Wasserstoff als Energieträger zwischen diesen Sektoren zu verteilen.

2. Welche Lösung(en) bietet Ihre Organisation in diesem Bereich an bzw. welche sucht sie?

Die Speicherung und der Transport von Wasserstoff sind mit den konventionellen Technologien (Druckwasserstoff und Flüssigwasserstoff) mit hohen Kosten und Energieaufwand verbunden. Wir gehen mit unserer LOHC-Technologie einen anderen Weg der Wasserstoffspeicherung. Durch die chemische Bindung von Elementarwasserstoff an eine Trägerflüssigkeit (engl. LOHC – Liquid Organic Hydrogen Carrier), können wir Wasserstoff sicher und effizient speichern und transportieren – und das alles in der bestehenden Infrastruktur für fossile Kraftstoffe.

3. Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für chemische Energiespeicher in den nächsten 5 Jahren?

Ein wesentlicher Aspekt ist es sicherlich die Kosten für die unterschiedlichen Arten der chemischen Energiespeicher zu reduzieren. In Deutschland ist zudem vor allem das EEG in seiner aktuellen Form nachteilig für Energiespeicher – hier muss die Politik nachbessern.

4. Was macht Deutschland im Bereich chemische Energiespeicher richtig?

Auf der technischen Seite ist Deutschland mit vielen in diesem Bereich aktiven und führenden Firmen und Forschungsinstituten hervorragend aufgestellt. D.h. wie so häufig macht Deutschland Ingenieursseitig vieles richtig.

5. Was könnte man besser machen?

Die Firmen wollen ihre Produkte natürlich auch erstmal auf dem deutschen Markt zum Erfolg führen. Hier ist aber, wie oben erwähnt, insbesondere die aktuelle Ausgestaltung des EEG mit der hohen EEG-Umlage hinderlich für einen Markterfolg der Firmen in Deutschland. D.h. die politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen sind sehr widersprüchlich und verhindern eine Anwendung der Speichertechnologien in Deutschland in größerem Maßstab.

6. Der Batteriestammtisch

…ist eine gute Möglichkeit in entspannter Atmosphäre mit Kollegen aus der Branche zusammenzutreffen, um sich über aktuelle Trends und Herausforderungen auszutauschen.

Dr. Cornelius von der Heydt
Mai 2018

Dienstag, 15 Mai 2018 11:18

Tobias Mayer, LION Smart GmbH

1. Welche Schwerpunkte haben Sie im Bereich chemische Energiespeicher?

  • - Kostenreduktion
  • - Sicherheitszuwachs
  • - Schneller Laden
  • - Größere Reichweite

 

2. Welche Lösungen bietet Ihre Organisation in diesem Bereich an?

  • - Erhöhung der Energiedichte auf Systemebene
  • - Reduktion der Systemkomplexität
  • - Neue Kommunikationstechnologien
  • - Neue Kühlmedien
  • - Leichtere Konstruktionen

 

3. Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für chemische Energiespeicher in den nächsten 5 Jahren?

  • - Verfügbarkeit Rohstoffe
  • - Verfügbarkeit und globale Standardisierung von Ladeinfrastruktur
  • - Entsorgungslogistik wegen mangelnder Rechtssicherheit

 

4. Was macht Deutschland im Bereich chemische Energiespeicher richtig?

  • Forschung an Sicherheitskonzepten.

 

5. Was könnte man besser machen?

  • Gesetze bezüglich Entsorgung, Produkthaftung, Nachhaltigkeit.

 

6. Der Batteriestammtisch

  • …braucht bessere Nachhaltigkeitskonzepte, um der Elektromobilität zur Akzeptanz zu verhelfen.

 

Tobias Mayer
Mai 2018

Montag, 14 Mai 2018 13:28

Pascal Berten

Pascal Berten, Senior Hardware und Certification Engineer bei Eurofins Digital Testing Belgium

Donnerstag, 03 Mai 2018 10:25

USB Type C Training Q3 2018

Usb connectorsIm September 2018 bietet Iceseminars ein neues Training zum Thema USB Type-C™ an.
Der Termin ist der 17.09.2018.

Wir freuen uns das die DHS ELMEA Tools GmbH Sponsor des nächstes Training im September ist. gewonnen zu haben. Herr Alois Staudhammer wird Ihnen persönlich die Lösungen der DHS ELMEA Tools vorstellen.

Schnittstellen jeder Art nehmen an Bedeutung zu. Dies nicht nur bei Software, den oft zitierten APIs, sondern auch bei Geräten. Die Entwicklung zum Internet of Things und Industrie 4.0. lassen den Bedarf an standarisierten Schnittstellen zur Anbindung/Auslesung der eigenen Systeme an Dritte zusätzlich wachsen.
USB ist dabei eine Schnittstelle mit vielen Möglichkeiten. Der neue Standard Type C bietet viele interessante Möglichkeiten.
Aus diesen Gründen hat Iceseminars das Thema ins Programm aufgenommen.

Das USB Type-C™ Training – ein Tag voller Input aus der Praxis für die Praxis

Während des Seminars lernen die Teilnehmer alle relevanten Aspekte zu USB Type-C™ kennen. Das Training ist in vier große Themenblöcke gegliedert.

Im ersten Abschnitt erfolgt eine Einführung in USB Type-C™.
Dabei werden die Grundlagen und insbesondere die technischen Verbesserungen gegenüber dem bisherigen USB Standard, die ein Entwicklungsingenieur nutzen kann, behandelt.

Der zweite Abschnitt ist der Einführung in USB Power Delivery gewidmet.

Im dritten Abschnitt ist das USB-IF Compliance Programm an der Reihe, der Fokus liegt auf USB Type-C™

a. USB-IF Zertifizierungsprozess
b. USB-IF Zertifizierungsverfahren
c. USB-IF Zertifizierungstests für USB Type-C™.

Im vierten und letzten Abschnitt wird es um die Anforderungen an Testwerkzeuge für USB Type-C™ gehen.

SaaS Europa, Software as a Service, GeschäftsmodellIm Juni 2018 bietet Iceseminars erneut das bekannte und beliebte SaaS - Verkaufs und Geschäftsmodell-Seminar an. Der Termin ist der 26.06.2018.

Software as a Service Lösungen sind auch bei deutschen Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Einmal bei Software-Einkäufern, aber auch auf der Anbieterseite.
Auch wird die Bedeutung dieser Modelle mit der Digitalisierung weiter zunehmen. Denn nicht nur Softwareanbieter, sondern inzwischen auch Produkthersteller sehen Software as a Service als Kernelement der Angebotsstrategie.

Umso wichtiger ist es das komplette Geschäftsmodell zu kennen, da SaaS als Subskriptionsmodell anders als On-Premise-Software funktioniert.

Während des Seminars lernen die Teilnehmer folglich das SaaS-Modell nicht von der technischen Perspektive, z.B. wie ein Entwickler, sondern aus der Sicht eines IT-Unternehmers, Vertriebsleiters oder auch wie ein Investor kennen.

Systematische Betrachtung des SaaS-Modells

Acht Module analysieren und führen durch die Geschäftsprozesse, Rollen und Abläufe. Alle Aspekte für den Aufbau eines erfolgreichen SaaS-Geschäftsmodells werden behandelt.
Dies sind z.B. die Kosten- und Einnahmeseite und deren Stellschrauben, der Markteintritt, Marketing und Sales sowie die Anforderungen dieser Form der Softwareentwicklung und Anwendung, die in der Gesamtschau der Details oft weniger bekannt sind. Natürlich kommen auch Rollen wie z.B. Marketing, Verkauf und Customer Success zur Sprache und strategische Fragen dazu.
Alle Kennziffern wie zum Beispiel CAC, Churn, und LTV werden entsprechend eingeordnet und an Modellbeispielen analysiert.

Donnerstag, 12 April 2018 12:05

USB Type-C PD hands on training Workshop

Usb connectorsThis hands-on course provides the opportunity to learn and apply testing methodologies for testing USB Type-C.
The course is designed to ensure the attendees learn the key differentiators in the USB Type-C protocol and testing methodologies.

The vast majority of lab time is spent on USB Type-C specific testing issues and best practices. Thus this training helps you to be more efficient.

Die Fraunhofer-Allianz Batterien, der Lehrstuhl für Elektrische Energiespeichertechnik der TU München und Iceventure sagen Danke an alle Teilnehmer des 14. Batteriestammtisch München.

Die Nachberichterstattung und die Präsentationen werden in Kürze bereit gestellt. Das Thema war:

Neues aus der elektrochemischen Energiespeicherung 13. Batteriestammtisch„Neues aus der elektrochemischen Energiespeicherung“

Was gibt es neues im Bereich der elektrochemischen Energiespeicherung?
Diesemal waren es wieder interessante und innovative Vorträge aus der gesamten Energiespeichertechnik im Bereich erneuerbare Energien.

 

Sprecher und Vortragsthemen:

Dominik Herzog, HYDROGENIOUS TECHNOLOGIES GmbH
Thema: “Wasserstoffspeicherung in flüssigen organischen Trägersubstanzen (LOHC)“

Tobias Mayer CTO, LION Smart GmbH
Thema: “LIGHT Battery“ 
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Die Fraunhofer-Allianz Batterien, der Lehrstuhl für Elektrische Energiespeichertechnik der TU München und Iceventure sagen Danke an alle Teilnehmer des 13. Batteriestammtisch München.

Die Nachberichterstattung und die Präsentationen werden in Kürze bereit gestellt. Das Thema war:

 „Zweitnutzung und weitere Einsatzfelder für Batterien - Chancen und Risiken“

Zweitnutzung und weitere Einsatzfelder für Batterien Chancen und Risiken. 13. Batteriestammtisch

Nach einem Ausflug zu alternativen Technologien lag der Fokus nun wieder auf Anwendungen. So planten wir einen Beitrag zum Thema Zweitnutzung aus Sicht eines Automobilkonzerns. Einen Kontrast dazu ist ein Vortrag über „High Power / Energy Battery Applications“ der den Fokus abseits des Automobils und Grid Storage mit spannende Beispielen legt. Ein geplanter Beitrag zu Laufzeitrisiken rundete den Termin ab.

 
 
 
Die Sprecher und Themen waren: 

Oliver Meyer, GE Global Research Europe
Thema: “High Power / Energy Battery Applications“

Dr. Volker Kraus, Munich Re
Arbeitstitel: "Insurance as Business Enabler"

Albrecht Pfeiffer, BMW
Arbeitstitel: "BMW STATIONARY STORAGE AND BATTERY 2ND LIFE. NEW OPPORTUNITIES AT THE E-MOBILITY AND GRID INTERFACE" 
 
Andreas Gronarz, Forsee Power 
Arbeitstitel: "Liegt noch nicht vor, folgt kurzfristig" 
 
 
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Batteriestammtisch

Muss es Lithium Ionen sein Ein Blick auf Alternativen und Konkurrenztechnologien 12. BatteriestammtischDie Fraunhofer-Projektgruppe „Elektrochemische Speicher München-Garching", der Lehrstuhl für Elektrische Energiespeichertechnik der TU München und Iceventure laden herzlich zum 12. Batteriestammtisch München am Donnerstag, den 02.02.2017 ein. Die Veranstaltung beginnt um 19:00 in den Räumlichkeiten der Gaststätte Weyprechthof.

Die Fraunhofer-Allianz Batterien, der Lehrstuhl für Elektrische Energiespeichertechnik der TU München und Iceventure sagen Danke an alle Teilnehmer des 12. Batteriestammtisch München
am Donnerstag, dem 02.02.2017.

Die Nachberichterstattung und die Präsentationen werden in Kürze bereit gestellt.

 Thema: „Muss es Lithium-Ionen sein? – ein Blick auf Alternativen und Konkurrenztechnologien“

Muss es Lithium Ionen sein Ein Blick auf Alternativen und Konkurrenztechnologien 3. BatteriestammtischLithium-Ionen gilt als die Batterietechnologie der Zukunft. Es wird erwartet, dass diese Technologie zur Energiespeicherung eine sehr hohe Marktdurchdringung erlangen wird. Doch was ist mit Alternativen, die auch durch Forschung weiterentwickelt werden?

Genau diesen Blick über den Tellerrand auf Bleibatterien, Vanadium Redox Flow Zellen und einer anderen Form von elektrochemischer Speicherung - Power to Gas - steht beim nächsten Termin im Mittelpunkt. Es erwarten Sie hochinteressante Vorträge um das Thema zu beleuchten.

Die Beiträge und die Sprecher des Abends waren:

Michael Peither, Voltstorage GmbH
Vortragstitel: "Vanadium-Redox-Flow als alternative Speichertechnologie im Heimspeichermarkt"

Mich Hein, CEO, Electrochaea GmbH
Vortragstitel: „Decarbonisierung statt Kampf um Rohstoffe“ (in Englisch)

Joscha Schnell, Forschungsfeldleiter Batterieproduktion, iwb, TU München
Arbeitstitel: "Potenziale von Festkörperbatterien als Einstieg für eine Großserienfertigung am Standort Deutschland."

Moderator: Dr. Kai-Christian Möller

 
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